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Asiatische Hornisse: Erkennen, Melden, Schützen

Die Asiatische Hornisse wird häufig mit ihrer europäischen Verwandten verwechselt – oft mit tödlichen Folgen für die heimische, geschützte Art. Erfahren Sie hier, wie Sie die invasive Art identifizieren und richtig reagieren.

Herkunft und Ausbreitung

  • Ursprung: Südostasien (Vespa velutina).
  • In Europa: Seit 2004 in Frankreich dokumentiert, breitet sie sich als invasive Art kontinuierlich aus.
  • In Deutschland: Erste Nachweise 2014 in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.
  • In Bayern: Erstmals im Oktober 2022 in Unterfranken bestätigt; eine weitere Ausbreitung ist sehr wahrscheinlich.

Bestimmungshilfe: So unterscheiden Sie die Hornissen-Arten

Um den unnötigen Tod geschützter heimischer Insekten wie Wespen, Bienen oder der Europäischen Hornisse zu verhindern, ist ein genauer Blick entscheidend. Obwohl sie sich oberflächlich ähneln, gibt es bei der Asiatischen Hornisse (Vespa velutina) klare Erkennungsmerkmale.

Die Asiatische Hornisse (Vespa velutina)

Sie wirkt insgesamt deutlich dunkler und ist etwas kleiner als ihre europäische Verwandte.

Größe: Königinnen (25–32 mm), Arbeiterinnen (17–23 mm), Männchen (21–28 mm).

Färbung: Überwiegend schwarz. Besonders auffällig sind das gelborange Gesicht und die dunkle Brust.

Hinterleib: Die ersten Segmente sind braun-schwarz (das erste mit einer dünnen gelben Binde). Erst die hinteren Segmente zeigen gelbe und rotbraune Nuancen.

Markantes Merkmal: Die Beinspitzen sind auffällig gelb abgesetzt („Gelbfuß-Hornisse“).

Die Europäische Hornisse (Vespa crabro)

Unsere heimische Art ist größer und zeigt deutlich mehr Rot- und Gelbtöne.

Größe: Mit bis zu 40 mm (Königinnen) bzw. 25 mm (Arbeiterinnen) deutlich stattlicher.

Färbung: Kopf und Brustkorb variieren von rötlich bis schwarz, wobei der Brustkorb oft eine charakteristische V-förmige Zeichnung trägt.

Hinterleib: Zeigt das typische, leuchtende Wespen-Gelb mit schwarzen Punkten und Streifen.


Wo kommt die Asiatische Hornisse vor?

Die Asiatische Hornisse präferiert baumbestandene Lebensräume. Sie bevölkert Stadtrandbereiche, baumbestandene Bereiche in Gewässernähe oder Parks. Aber auch an und in Bauwerken wurden Nester entdeckt. Die Anfangsnester sind oft in Bodennähe, der Eingang ist unten. Mit zunehmender Volksgröße zieht das Volk in die Baumkronenbereiche um. Bei den neuen, frei hängenden, Nestkugeln ist der Eingang seitlich-mittig zu finden. Die Nester sind beigebraun, haben eine fein abgesetzte Maserung sowie geschlossene Lufttaschen.

Ist die Asiatische Hornisse gefährlich?

Die Asiatische Hornisse ist grundsätzlich friedfertig und scheu, verteidigt jedoch ihr Nest bei Annäherung. Ein Stich ist schmerzhaft, aber für Nicht-Allergiker nicht gefährlicher als der einer Biene oder Wespe. Allergiker sollten jedoch umgehend ärztliche Hilfe suchen.

Jagdverhalten und Beute

Als geschickte Jägerin kann sie sogar rückwärts fliegen und erbeutet diverse Insekten, darunter auch Honigbienen. Entgegen verbreiteter „Horrormeldungen“ gefährdet sie vitale Bienenvölker jedoch nicht in ihrer Existenz..


Meinen Sie eine Asiatische Hornisse oder gar ein Nest entdeckt zu haben?

Bleiben Sie also ruhig und melden den Fund. Um den Rest kümmert sich Beewarned in Bayern.